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DriveGuard gewinnt Innovation Award 2016

Der Innovation Award 2016 der REIFEN Essen in der Kategorie „Technik & Produkte“ geht an Bridgestone.

DriveGuard gewinnt Innovation Award 2016

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Weltleitmesse am 23. Mai 2016 hat die Jury dem weltgrößten Hersteller von Reifen und anderen Gummierzeugnissen den Preis für die Entwicklung des DriveGuard überreicht. Die Reifeninnovation, die Bridgestone erstmals Anfang des Jahres vorstellte, ermöglicht auch im Pannenfall eine Weiterfahrt von maximal 80 km bei bis zu 80 km/h² und passt dabei auf nahezu jeden Pkw mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS) – unabhängig von Fahrzeughersteller und Modell². 

„Dieser Preis ist eine große Ehre. Mehr Sicherheit im Straßenverkehr steht schon immer im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Durch unermüdliche Forschung und Entwicklung ist uns mit DriveGuard ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung gelungen“, freut sich Andreas Niegsch, Geschäftsführer Bridgestone Central Region. Als Leiter der Projektgruppe DriveGuard für die Central Region hat Sebastian Grimm, Manager Technical Service, den Award im Namen seines Teams und der gesamten Bridgestone Unternehmensgruppe entgegengenommen. 

Im Gegensatz zu anderen Reifen mit Notlaufeigenschaften ist der Bridgestone DriveGuard nicht auf bestimmte Fahrzeughersteller oder -modelle beschränkt, sondern kann bei fast allen Fahrzeugen mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS) montiert werden. Das RDKS, das Fahrer bei einem Druckverlust im Reifen warnt, ist bereits seit November 2014 für alle Neuwagen in Europa Pflicht. Somit könnten 2016 europaweit potenziell 32 Millionen Fahrzeuge mit dem neuen DriveGuard ausgestattet werden. 

Die Messe Essen und der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) haben den Branchenpreis in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vergeben. Die zehnköpfige Jury ist herstellerunabhängig. So sind unter anderem Vertreter von TÜV, DEKRA und der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in dem Fachgremium vertreten. Sie prüfen die Bewerbungen anhand von Kriterien wie Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Ressourcen-ersparnis und Innovationsgehalt und verleihen den Preis in insgesamt vier Kategorien. In der Kategorie „Technik & Produkte“ wurden in diesem Jahr gleich zwei Awards verliehen, neben Bridgestone durfte sich auch ein Mitbewerber freuen. 

Neueste Techniken überzeugen die Jury 

Die DriveGuard Technologie basiert auf verstärkten und sehr strapazierfähigen Seitenwänden, die das Fahrzeuggewicht selbst bei plötzlichem Luftdruckverlust und/oder größeren Schäden am Reifen tragen. Ein platter Reifen führt zu Verformungen des Gummis, die in der Folge Hitze erzeugen. Aufgrund einer speziellen, von Bridgestone patentierten, Gummimischung und selbst entwickelten Hightech-Kühlrippen (Cooling Fins) in der Seitenwand des Reifens kann die so entstehende Wärme entlang der Seitenwand teilweise abgeleitet und dadurch die Fahrt auch mit einem platten Reifen noch 80 km mit bis zu 80 km/h fortgesetzt werden¹. 

Auch auf nasser Straße sorgt DriveGuard für besondere Sicherheit: Mithilfe speziell konstruierter Lamellen haben die Bridgestone Ingenieure die Anzahl der Griffkanten der Lauffläche erhöht. Dies sorgt für besondere Traktion auf nasser Straße. Als Folge erzielt der Bridgestone DriveGuard Bestwerte in seiner Klasse bei Nasshaftung (EU-Reifenlabel A in der Sommer- und EU-Reifenlabel B in der Winterversion³) und kurzen Bremswegen. Dabei bietet der neue Reifen vergleichbaren Komfort wie ein konventionelles Produkt und ist zudem vollständig recycelbar. 

Der Bridgestone DriveGuard Sommer ist in Europa derzeit in neun Dimensionen von 185/65 R15 bis 225/40 R18 erhältlich. Im Juni 2016 wird der DriveGuard Winter in zehn Größen zwischen 185/60 R15 und 225/40 R18 auf den Markt kommen. Weitere Dimensionen folgen in den kommenden Monaten.


¹ Die Fahrstrecke nach einer Reifenpanne kann je nach Fahrzeugbeladung, Außentemperatur und Aktivierung des RDKS variieren.
² Derzeit nicht für Transporter und SUV verfügbar. Nur für Fahrzeuge, die mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet sind. Für weitere Informationen besuchen Sie uns auf: www.bridgestone.de/driveguard.
³ Das EU-Reifenlabel ist eine Kennzeichnung, mit der Hersteller von Autos, Transportern und Lastwagen Kraftstoffverbrauch, Nasshaftung und Geräuschemissionen angeben. http://ec.europa.eu/energy/sites/ener/files/documents/FIN%20User%20guide%20-%20tyres.pdf.  


Die Vertriebsgesellschaften Bridgestone Deutschland GmbH (BSDL) mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe, Bridgestone Austria GmbH in Wien und die Bridgestone Schweiz AG in Spreitenbach bei Zürich sind als DACH-Region zusammengefasst und werden zentral von Deutschland aus gesteuert. Als Central Region decken sie den wichtigsten europäischen Markt ab. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in den DACH-Ländern mehr als 320 Mitarbeiter. Bridgestone Europe (BSEU) hat seinen Sitz in Brüssel, Belgien, und ist eine wichtige regionale Tochtergesellschaft der Bridgestone Corporation, dem weltweit größten Hersteller von Reifen und anderen Gummierzeugnissen mit Sitz in Tokio, Japan. Bridgestone Europe betreibt ein F&E-Zentrum, neun Produktionsanlagen und Büros in mehr als 30 europäischen Ländern mit rund 12.500 Mitarbeitern. Premium-Reifen von BSEU werden sowohl in Europa als auch weltweit verkauft. 

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