Suzuka 2017: Endurance-Renngeschichte schreiben in 8 Stunden

By Mike Van Cleven

Aug 18 2017

Als Sieger der zwei vorherigen Rennen markiert der Sieg 2017 des Yamaha Racing Teams den dritten Sieg des Teams in Folge. Auf das zweitplatzierte GMT94 Yamaha Official EWC Team, feierte seinen den Titel der 2016–2017 FIM Endurance World Meisterschaft nach einer strategischen Rennleistung. Das YART Yamaha Official EWC Team reizte sein Potenzial maximal aus, landete auf Platz 5 und sicherte sich den 3. Platz in der Weltmeisterschaft.

Rennfahren um den ersten Platz

Die 8 Stunden von Suzuka begannen mit dem Antritt der besten 10 Teams der Profi-Qualifizierungsrunde gegen die Top-10 Trial zur Entscheidung der ersten 10 Grid-Plätze. Das Yamaha Werks-Rennteam erwies sich als unschlagbar. Es übernahm die Pole-Position mit einer heißen Runde von 2'06.038 Sekunden. Das ebenfalls auf Bridgestone Endurance-Reifen fahrende YART Yamaha Official EWC Team war ebenfalls in Form. Es war das schnellste Nicht-Werksteam mit einer Runde von 2'07.634 Sekunden und kam auf Platz 6 des Grid.

Sofort nach dem Start wurde der führende Yamaha-Werksfahrer Katsuyuki Nakasuga vom Pulk verschluckt, aber er kämpfte sich rasch zurück an die Front und saß bei Beginn der zweiten Runde hinter Bike Nr. 634. Niemals mehr als 0,1 oder 0,2 Sekunden zurück, ging die Jagd weiter bis Runde 16, als Nakasuga die Führung übernahm, bevor er es mit dichten Verkehr bei Rillen und leichtem Regen auf Teilen der Strecke zu tun bekam.

Bild von Alex Lowes, Fahrer des Yamaha Factory Racing Teams.

Die Führung behalten

Nach der ersten Stunde fuhr Nakasuga zurück zu den Pits und übergab die YZF-R1 an Teamkollegen Alex Lowes. Der junge britische Fahrer kam rasch ins Tempo und führte bald einen stark kämpfenden Pulk mit etwas mehr als 1 Sekunde an.

Dank hartem Einsatz auf der Piste baute Lowes die Führung auf knapp vier Sekunden aus, bevor es Zeit für die Übergabe der Maschine an den dritten Fahrer des Teams, Michael van der Markt, wurde. Der Niederländer hielt von durch Lowes erfahrenen Vorsprung weiterhin, als ein Disaster nach dem verfolgenden Bike Nr. 634 griff und das Yamaha Werkrennteam einen erheblichen Zeitvorsprung an der Front verschaffte.

Ab dem Moment schaffte es das Yamaha Werksrennteam, in der Führung des Wettbewerbs zu bleiben und ihr dominantes Tempo bis zum Ende des Rennens zu halten. Lowes hatte die Ehre der letzten Runde, die etwas ruhiger als der Lauf davor verlief, und er den Rennrekord nicht nur einmal, sondern zweimal brach. Zunächst zerlegt er den bestehenden Rekord von 2:07.943 mit 2:07.402, später dann die unglaubliche Runde in der Zeit von 2:06.932.

Als die Endurance-Reifen der Werksmaschine YZF-R1 die Ziellinie überquerten, begannen zahlreiche japanische Fans des Rennens, den großen Sieg zu feiern. Das Yamaha Werksrennteam wurde das zweite Team in der Geschichte des Rennens, das drei Siege in Folge schaffte. Nakasuga lieferte zusätzliche Ehre als erster japanischer Fahrer, der jemals die 8 Stunden von Suzuka dreimal in Folge gewann.

Bild des Yamaha Werksrennteams an der Ziellinie der 8 Stunden von Suzuka. Bild des Yamaha Werksrennteams, wie es auf dem Podest feiert.

Große Hoffnungen für Yamaha YART

Das YART Yamaha Official EWC Team blieb an diesem Wochenende der Leistungssieger der Top-5-Teams und das heutige Rennen erwies sich als keine Ausnahme. Broc Parkes war der erste Mensch auf der Stecke, wobei er in der ersten Stunde auf Platz 9 fiel. Dann übernahm Nozane und ab dann schlug das Team zurück. Durch ein technisches Problem mit einem Kettenspanner in der letzten Minute kam das Team auf den fünften Platz der 8 Stunden von Suzuka und auf den dritten in der 2016–2017 FIM Endurance Weltmeisterschaft.

„Wir sind froh, dass am Ende nur die Werksmaschinen vor uns führen“, sagte Broc Parkes, einer der drei Fahrer des Team YART. „Ich meine, wir sind alle sehr gut gefahren, wir waren konstant, die Zeiten waren sehr gut und wir hätten von diesem Rennen nicht mehr erwarten können. Leider fehlte uns eine Sekunde für die Meisterschaft um einen Platz heute.

Schließlich bin ich sehr glücklich über das Ergebnis für das Team und danke YART und Yamaha für diese Chance und den Teamkollegen für ihren harten Einsatz.
Kohta Nozane , Rennfahrer des Yamaha YART Teams