Bridgestone Bike Reifen treiben Sarolea beim TT Zero Rennen an

By Rik Van Gerwen

Mai 23 2017

Saroléa Motorrad und Fahrer lehnen an einer Wand.

Entdecke die Story hinter der belgischen Motorradmarke Saroléa und ihr Comeback kurz vor dem Verschwinden, als renommierter Akteur in der Branche vollelektrischer Motorräder. Erfahre, wie Bridgestone Bike-Reifen beim TT-Zero-Rennen auf der Isle of Man unterstützt haben.

Die Saroléa-Story

Das goldene Zeitalter der Autos war die dunkelste Zeit für Saroléa. Einer der weltältesten Motorradhersteller stieß in den 60er Jahren sein letztes Wölkchen aus dem Auspuff. Ähnlich wie Rock‘n Roll lange Jahre das Establishment bekämpft hat, tat es die Elektrizität bei der Übernahme des Verbrennungsmotors.

In dieser Zeit sahen Torsten und Bjorn Robbens, Neffen von André Van Heuverswijn (Saroléas Werksfahrer in den 50ern) ihre Chance für die Auferstehung der legendären Marke. Natürlich gab es Rückschläge, aber der Traum, an den TT Zero Races auf der Isle of Man teilzunehmen, trieb das Team an.

2014 dann sauste die Saroléa SP7 schließlich mit 100 Meilen pro Stunde Durchschnittsgeschwindigkeit über die TT-Piste. Aber die Brüder blickten weiter als die Rennstrecke. Sie wollten herausfinden, wie Saroléa die Straßen der echten Welt erobern könnte. Wenig später lancierte das Team die Manx 7: Das ultimative elektrische Superbike mit Straßenzulassung auf Basis ihres 900-Nm-Rennbikes.

Die Saroléa SP7 und Manx 7 sind beide Eigenbauten. Die Wunder der Technik bringen Leistung, die nicht von dieser Welt ist. Diese super-aufgeladenen Motorräder sind auch wegen der Bike-Reifen, auf denen sie fahren, erfolgreich.

Fahrer auf der Rennstrecke auf einer Saroléa mit Bridgestone-Bike-Reifen.

Ab zu den Rennen

Von 2014 bis 2017 stattete Bridgestone die Saroléa-Bikes mit Hochleistungsreifen aus, um einen ersehnten Platz auf dem Podest der TT-Zero-Rennen zu erklimmen. Nico Thuy, Leiter der Motorradabteilung bei Bridgestone Europe, erklärte:

„Diese Partnerschaft bot Bridgestone eine spannende Chance, zu zeigen, wie wir die Grenze versetzen, wenn es um die Qualität unserer Produkte geht. Als wir unsere normalen, handelsüblichen Battlax-Rennreifen in die TT Zero einbrachten, wollten wir zeigen, dass wir den Normalfahrern bestmögliche Leistung bieten können."

Ein Rennfahrer auf einem Saroléa-Motorrad mit Bridgestone-Bike-Reifen.

2017 und 2019 fuhr der erfahrene Rennfahrer Dean Harrison aus Yorkshire die SP7 mit Battlax-Reifen von Bridgestone in der TT Zero. Mit der Rennkompetenz von Harrison und der Technik der SP7, zusammen mit den Battlax-Reifen von Bridgestone machte das Team seine Anwesenheit auf der TT-Zero-Piste bekannt.

Die Zusammenarbeit zwischen Bridgestone und Saroléa ist jedoch nur ein Aspekt der Bande des Unternehmens mit dem Motorsport. Bridgestone bietet außerdem Motorradreifen für Rennteams, die in den Serien der FIM Endurance-Weltmeisterschaft (EWC) und anderen berühmten Motorradrennen auf der ganzen Welt antreten. Derzeit unterstützt Bridgestone zwei EWC-Teams und ist Hauptsponsor des Gibraltar Race (ein 50/50 Straßen- und Offroad-Rennen).

Ob es Motorradreifen für die TT Zero oder die EWC entwickelt - eins ist sicher: Bridgestone sorgt immer dafür, dass seine Fahrer egal womit weiterkommen.

Saroléa-Motorrad mit Bridgestone-Reifen auf einer Rennstrecke.