5 Top Tipps von Anett Szigeti

Okt 02 2019

5 Top Tipps von Anett Szigeti

Ob im Hochleistungssport, Alltag oder Arbeitsleben – Anett Szigeti ist Expertin im Mentaltraining und weiß daher, wie man sein optimales Potential entfalten und seine Ziele erreichen kann. Während des Trainingsprogramms gibt sie den „Heimlichen Siegern“ Methoden an die Hand, wie sie ihre jeweiligen Hindernisse überwinden können, um bereit für den Bridgestone Great 10K zu sein.

Ihre 5 Top Tipps sind:

  1. 1. Umgib dich mit Menschen, die dich in deinem Vorhaben unterstützen und inspirieren. Löse dich von „Energievampiren“.
  2. Erarbeite dir eine Routine, für die Zeit vor dem Start – das können beispielsweise der Tag oder die Stunden davor sein – sowie kleine Routinen während des Laufens (Ablenkungsmethoden, wenn du erschöpft bist). Diese solltest du so gut wie möglich in das Training einbauen und immer wieder anwenden. Es ist zu spät, sich erst kurz vor dem Rennen das erste Mal zu fragen, wann man sich aufwärmt, wann man etwas isst und was zu tun ist, wenn man erschöpft ist während des Laufens.
  3. Setzte dir neben dem Hauptziel – die 10 km zu erreichen – auch Zwischenziele. Dazu kannst du dir vorstellen, wie du auf einen Berg wanderst. Die Hütten und Rastplätze stehen für die Zwischenziele in der Woche X. Du kannst dir den Berg gerne mit all den Zwischenzielen (Hütte, Baum, Stein, Bank…) auf ein Blatt malen und somit visualisieren. Denke dabei daran, dass es immer nur ein grober Rahmentrainingsplan ist, den du zum Erreichen deines Ziels erhältst. Durch Unvorhersehbares musst du deine Ziele eventuell etwas verändern und anpassen. Rückschläge wie auch größere Schritte nach vorne sind ganz normal.
  4. Regeneration gehört zum Training. Achte auf deine körperliche, wie auch mentale Regeneration. Ganz wichtig: Dein Akku sollte bis Oktober nicht leer sein! Setzte bewusst Ruheinseln in deinen Alltag. Entspannungstraining oder bereits 2-3 Minuten in Ruhe an einem Ort sein helfen.
  5. Das Laufen sollte so alltäglich werden wie das Zähneputzen – also zur festen Gewohnheit. Versuche die Barrieren zu Beginn so niedrig wie möglich zu halten. Packe deine Sportsachen ins Auto, damit du direkt von der Arbeit zum Training kannst. Teile deinen wichtigen Mitmenschen mit, dass du trainieren wirst und eventuell zu einigen Verabredungen später kommst. Belohne dich zudem für erreichte Zwischenziele: z. B. „für zehn Laufeinheiten gönne ich mir XY als Belohnung“. Lass den Sport einen größeren Teil deines Alltages einnehmen. Bald wirst du dich nicht mehr fragen, ob du zum Sport willst, sondern schon deine Laufschuhe ganz automatisch anziehen.